FTX-Skandal: SEC beantragt Endurteile gegen ehemalige Führungskräfte
Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat am 19. Dezember 2025 beim Bezirksgericht des Südlichen Bezirks von New York Anträge auf Endurteile gegen die ehemaligen FTX- und Alameda-Research-Führungskräfte Caroline Ellison, Gary Wang und Nishad Singh eingereicht. Den Angeklagten wird ein mehrjähriges betrügerisches System vorgeworfen, bei dem sie Investoren systematisch über die tatsächlichen Risikokontrollen der Kryptobörse FTX in die Irre geführt haben sollen. Während öffentlich ein Bild strenger Sicherheitsvorkehrungen und Kundengeldtrennung vermittelt wurde, soll die verbundene Handelsfirma Alameda Research heimlich bevorzugten Zugang zu Kundengeldern erhalten und diese für hochriskante Spekulationen genutzt haben. Diese Entwicklung markiert einen weiteren bedeutenden Schritt in der juristischen Aufarbeitung des FTX-Zusammenbruchs, der als einer der größten Skandale in der Geschichte der Kryptowährungsbranche gilt. Die SEC-Anträge unterstreichen die anhaltenden regulatorischen Bemühungen, Verantwortlichkeit in der noch jungen Digital-Asset-Industrie durchzusetzen. Für den Kryptomarkt insgesamt unterstreichen solche Maßnahmen langfristig die Bedeutung von Transparenz und Compliance, auch wenn kurzfristig negative Schlagzeilen entstehen. Die Branche bewegt sich erkennbar in Richtung geregelterer Strukturen, was institutionellen Investoren langfristig mehr Sicherheit bieten kann. Der Fall zeigt, wie wichtig robuste interne Kontrollen und eine klare Trennung von Unternehmensbereichen für die Glaubwürdigkeit und Stabilität von Kryptoplattformen sind.
SEC strebt endgültige Sanktionen gegen FTX- und Alameda-Führungskräfte an
Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC beantragt Endurteile gegen die ehemaligen FTX- und Alameda-Research-Führungskräfte Caroline Ellison, Gary Wang und Nishad Singh. Die am 19. Dezember 2025 beim Bezirksgericht des Südlichen Bezirks von New York eingereichten Schriftsätze werfen den Angeklagten ein mehrjähriges System vor, Investoren über die Risikokontrollen von FTX in die Irre zu führen, während Alameda heimlich bevorzugt wurde.
Laut der SEC sammelte FTX zwischen 2019 und 2022 über 1,8 Milliarden US-Dollar ein, indem es sich fälschlicherweise als sichere Krypto-Plattform darstellte. Die Klage zeigt, dass Alameda von automatisierten Risikomaßnahmen befreit war – im Widerspruch zu Zusicherungen an Investoren – und mit praktisch unbegrenzten Kreditlinien operierte, die durch Kundengelder finanziert wurden.